Anstiftung zur Unmündigkeit

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Der Artikel ist mir zu oberflächlich. Wenn man schon vorgibt, herausgefunden zu haben, dass der Begriff „Sexismus“ unklar verwendet wird, dann soll man dann auch Vorschläge liefern, wie man ihn wieder schärfen kann – „entsorgen“ ist die schlechteste, aber natürlich bequemste Lösung. Die Problematik der Komplimente macht es nötig, diese auch im Kontext (Ort, Stimmung, Körperhaltung, Tonfall usw) zu betrachten und erst dann im der Problematik von Sexismus zu diskutieren. Ich habe jedenfalls nirgends eine Wortmeldung gefunden, dass Komplimente grundsätzlich sexistisch seien und darum sind diese für die Abschaffung des Begriffs Sexismus auch so der völlig falsche Ansatz. Aber eben – plakative Argumentation im dualistischen Sinn sind medienwirksam – auf „Twitter wie bei „dem Bund“.

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