Der Swiss Pass und seine Kinderkrankheiten

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Schon früh vor der Einführung dieses unsäglichen SwissPass (schon der Name ist eine Katastrophe – es ist eben kein Pass), wurden von verschiedensten Seiten (auch vom Personal) viele Mängel, Schwachpunkte und Kritiken geäussert. Aber man hat es einfach so durchgeboxt – schlichtweg absurd. Kann da irgendwer noch die Notbremse ziehen, hoffentlich!


Wenn es wirklich etwas „Neues“ wäre. Aber die Karte hat so viele Mängel, dass es schlicht eine Fehlentwicklung und dazu auch nicht praxistauglich ist. Oder wenn „Neues“ meint, alles noch komplizierter zu machen und man sogar dafür noch Personal anstellen muss. Neu? Nein, nicht wirklich.


Was behaupten Sie da? Dein einziger Mangel und Kritikpunkt ist behoben – die Karte wurde ohne jegliche Berücksichtigung von Kritik eingeführt. Und wenn die Praxistauglichkeit für das Personal ebenfalls ein Flop ist, zeigt es doch, dass das Ganze eine totale Fehlentwicklung ist. Für niemanden, weder die Kunden noch das Personal ist es ein Fortschritt. Es geht der VöV allein um die Erhebung von Daten – der Datenschutz wird einmal mehr mit Füssen getreten.


Echt? Spätestens jetzt müsste allen Theoretikern klar sein: Abbruch der Übung und zwar sofort! Aber als sehr langjähriger Kunde von SBB, BLS und ÖV – also VöV hat man natürlich nichts zu sagen.


Die „gewissen Sprachen“ für die Schweiz sind Deutsch, Französisch und Italienisch. Und in keiner hat „Pass“ etwas mit Verkehrsabonnement zu tun. „Pass“ hat vorallem mit „passport“ zu tun – und rot, wie der Schweizer Pass, ist dieser „Swiss Pass“ überflüssigerweise auch noch. Eine Fehlgeburt technischer und logistischer Art, nicht praxistauglich und dazu noch gestalterisch völlig mangelhaft. Kurz: Abbruch der Übung.

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