Securitas hat das Gesetz ignoriert

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Mit dem immer noch grassierenden Liberalisierungswahn musste das so kommen. Der Bundesrat müsste hier aber schon längstens die Notbremse gezogen haben: Staatsgewalt kann nicht privatisiert werden. Das ist in sich schon ein völliger Widerspruch. Und mit der Privatisierung kommt wie immer, der Kostendruck – wo billig gearbeitet werden muss, liegt dann auch keine richtige Ausbildung mehr drin.


Ja leider. Und wehren soll sich der Bürger gegen den politischen Irrsinn nun auch weniger können – die Hürden für Initiativen sollen erhöht werden… Wann ist eigentlich genug?


Neben dem Liberalisierungswahn auch die völlig absurde Vorstellung, kompetentes Zugpersonal, das für Beratung und Kontrolle der Kunden auf jedem Zug zur Verfügung steht, durch Sicherheitspersonal zu ersetzen. Im Personentransport müsste es doch um Kunden gehen, nicht um Transport gefährlicher Güter. Wann macht man diesen Denkfehler endlich rückgängig?


Aber die Liberalisierung und Privatisierung sind zu einer wahren Religion für Wirtschaft und rechts-bürgerlicher Politik geworden. In St. Gallen werden Führungskräfte auch darauf getrimmt – so schnell wird sich das nicht mehr ändern – wenn überhaupt.

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