Service-public-Initiative verliert Mehrheit

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Ganz klar ist im heutigen Service Public nicht alles zum Besten und an vielen Orten müssten Veränderungen überdenkt, Prozesse geändert und ein Umdenken stattfinden. Trotzdem war früher nicht einfach alles besser. Aber die Initiative, die SBB, Post, Swisscom, SRF alle über den gleichen Leisten schlägt und mit populistischen Forderungen (Löhne der Mitarbeiter zB) daher kommt, ist so völlig unbrauchbar formuliert, dass man sowas im Ernst wirklich nicht akzeptieren kann. Denkzettel-Initiativen waren noch nie zielführend.


Zum Beispiel: Verglichen mit vor 15 Jahren gibt es viel mehr Züge, die Fahrpläne wurden verdichtet, das Angebot erweitert. Die Infrastruktur der SBB ist enorm teuer und der Unterhalt sehr wichtig. Zu glauben, der Service würde besser, wenn Meyer weniger verdient, ist ja dann ziemlich naiv.


Ach je, solch wirre Ohrfeigen- und Denkzettel-Initiativen bringen nun wirklich gar nichts. Lese ich da auch zwischen den Zeilen den Wunsch nach Privatisierung? Sie meinen doch nicht im Ernst, damit wäre den Kunden dann wirklich geholfen?

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