Trotz Brüssel: Komitee kämpft gegen mehr Überwachung
Wie man lesen konnte, waren die Attentäter in Brüssel der Polizei bereits bekannt (wie diejenigen von Paris ebenfalls). Also was soll dann eine weitere Überwachung des Bürgers? Es ist absolut wichtig und richtig, sich gegen immer noch mehr Überwachung einzusetzen.
Nein, sie haben zu viel Daten – sie sind längst überfordert. Nach was und wo genau wollen Sie den suchen? Nach Stichwörter, nach Sprache, nach Bastelanleitungen, nach Chemikalienlisten, nach Bewegungsdaten? Nein, diese „Überwachung“ ist reine Augenwischerei für sogenannte Sicherheit.
Wirklich „präventiv“ wäre doch, alle Leute ins Gefängnis zu stecken, da kann dann (vielleicht) gar nichts mehr passieren. Die abgeschwächte Form davon: Man macht den Bürger gläsern. Aber das wird so viel Daten generieren, damit wären die Behörden völlig überfordert – wie Paris und Brüssel zeigt, sind sie es ja jetzt schon.
Ich denke, Sie wollen einfach provozieren. Haben Sie wirklich über ihre Worte nachgedacht? Sie wollen einen Polizeistaat? Ich würde Ihnen äusserst dringend ein paar Geschichtslektionen zum Thema DDR oder UdSSR empfehlen.
Entschuldigung, wie naiv muss man denn sein, dieses „Argument“ vom nichts zu verbergen haben heute noch bemühen. Je nach politischer Lagen, je nach Interesse, je nach Situation können Daten jederzeit gegen Sie verwendet werden, darauf haben Sie überhaupt keinen Einfluss mehr. Darum ist es nötig, möglichst wenig Daten zu generieren.