Leser finden SBB-Service schlechter als vor zehn Jahren

link2Leser finden SBB-Service schlechter als vor zehn Jahren

Damit wäre der tägliche Bashing-Artikel gegen die SBB auch wieder geschrieben. Die Kampagne in den letzten Monaten finde ich völlig übertrieben. Dass die SBB auch Opfer ihres grossen Erfolges geworden ist, kommt nie zum Ausdruck. Immer wieder hat man die Leute aufgefordert, den öffentlichen Verkehr zu benützen – die riesiege Zuwachsrate, die niemand erwartet hat, zeitigt jetzt halt auch Nachteile.

«Die SBB sind in einem Zwiespalt gefangen»

link2«Die SBB sind in einem Zwiespalt gefangen»

Immer wieder die Sauberkeit. Noch einmal: Ein Billet ist kein Freipass für Abfall-Entsorgung und Schweinereien auf dem WC. Wenn Leute nicht wissen, wie man sich in einem Zug aufzuführen hat, dann ist das nicht die Aufgabe der SBB, das alles wieder zu reinigen. Aber offenbar haben heute Leute das Gefühl, wenn sie bezahlt hätten, könnten sie tun und lassen, was sie wollten. Aber so geht das nicht!


Es ist nicht die Aufgabe der SBB, den Abfall der Passagiere und die Schweinereien, die die Leute auf den WC’s hinterlassen, aus dem Weg zu räumen – dafür ist das Billet nicht. Warum lassen die Leute einfach alles liegen? Warum nimmt man die Gratis-Zeitungen nicht mal in die Pflicht? Und die Fast-Food-Anbieter? Und diejenigen, die die WC’s zu Schweineställen verschmutzen?


Das letztere ist bei mir immer noch der Fall, sogar dann noch, wenn es mehrmals pro Woche an den selben Ort ist… Man kann auch alles mehr und mehr schlechtreden und schlechtschreiben – und wir Schweizer sind wahrscheinlich Weltmeister im ewigen Nörgeln.

SBB müssen hart an ihrem Ruf arbeiten

link2SBB müssen hart an ihrem Ruf arbeiten

Bei den täglichen Bashing-Artikeln in den Online-Medien gegen die SBB ist das Resultat ja nicht verwunderlich – auch da höhlt der stete Tropfen den Stein. Als ÖV-Benutzer kann ich all diese ewige Stänkerei nicht nachvollziehen – das Gejammer ist auf allerhöchstem Niveau. Dieser Kommentar passt dann wohl auch nicht ins Bashing-Konzept und wird sicher nicht veröffentlicht – das nennt sich aber dann Zensur.


Ich habe immer noch nicht begriffen, warum sich die SBB so sehr um den Abfall kümmern muss. Die Leute sollen doch allen Plunder, den sie in den Zug bringen, auch wieder mitnehmen. Ein Billet ist für die Reise, nicht für Abfall-Entsorgung.


Und, ist das das Problem der SBB? Warum können die Leute ein WC nicht so verlassen, wie sie es anzutreffen wünschen? Oder pinkelt jeder zu Hause auch auf den Boden und macht sein Geschäft irgenwie und lässt das Papier liegen? Das ALLES ist nicht das Problem der SBB, sondern der Reisenden, die sich offenbar keine Kinderstube genossen haben.

«Ein Anruf nach Thailand ist nicht das Ziel»

link2«Ein Anruf nach Thailand ist nicht das Ziel»

In den Online-Medien scheint in der letzten Zeit offenbar richtig en vogue zu sein, fast täglich irgend einen Artikel zur SBB zu schreiben, der sich dann in den Kommentaren zum Bashing entwicklet (zu hohe Preise) . Die Hassliebe zur SBB muss riesig sein, die Leser fast täglich damit zu beglücken. Und wie ich schon gemerkt habe, Kommentare, in denen TA-Media kritisiert wird, werden zensuriert.


Zugführer gibt es bei der SBB keine. Lokführer haben schon länger ein iPad mit allen Informationen zur Fahrt und haben ein Smartphone für den Zugfunk. Zugbegleiter haben doch auch schon länger Smarphones, um mit dem Lokführer und der Verkehrsleitung zu sprechen. So neu ist das alles nicht – ausser vielleicht den iPads.


Lokführer und Zugbegleiter haben schon länger Smarphones – nichts Neues also. Der frühere Zugfunk läuft über diese und der Lokführer ist damit auch mit der Verkehrsleitung und Lokleitung verbunden. Sogar Abfahrtsbefehle bekommt der Lokführer an einigen Orten per SMS. Warum die Aufregung?

Wie die Kantone gegen Lehrermangel kämpfen

link2Wie die Kantone gegen Lehrermangel kämpfen

Nein, das ist nicht eigenartig. Heutige Kinder sind eben nicht mehr die Kinder von früher – und die Eltern sind es erst recht nicht mehr. Heute wissen diese (fast) immer besser wissen, was für ihre Kinds richtig ist und was nicht und die Anspruchshaltung, das Kind ins Gymi zu befördern, enorm. Nein, heute Lehrer zu sein ist etwas ganz anderes, als es früher einmal war.