Bergbahnen hängen in den Seilen

external_link-150x150Bergbahnen hängen in den Seilen

Ist ja schon eigenartig – seit vielen Jahren wird auf die Tendenz aufmerksam gemacht, dass es im Winter immer weniger Schnee geben (Klimaveränderung) und die Anzahl der Skifahrer und Snowboarder abnehmen wird (Veränderung der Ansprüche der Touristen, (zu) hohe Preise). Aber auf diese Zeichen hat man einfach mit noch mehr Kanonen und noch mehr Bahnen geantwortet, die nun die finanzielle Situation nur noch verschlimmern – langfristiges Denken und Innovation in neue Angebote kam da kaum vor. Oder man versuchte es mit einem zerstörerischen Verdrängungskampf – aber das Resultat wird nun mehr als deutlich. Hingegen da, wo mit ganz neuen Angeboten reagiert wurde, ist die Situation viel besser. Tja, Sturheit zahlt sich halt nicht immer aus.


Ich glaube nicht – der Tourismus ist in der Schweiz so enorm strukturrelevant (to big to fail), dass der Steuerzahler noch mehr zur Kasse gebeten werden wird, um noch mehr (eigentlich nutzlose) Projekte (Schneekanonen, Seilbahnen, später Pistenkühlung, Indoorski) finanzieren zu müssen.

Jungfraubahn bekommt Angst vor Terror zu spüren

external_link-150x150Jungfraubahn bekommt Angst vor Terror zu spüren

Und ausgerechnet auf das Segment „ferner Osten“ setzt man beim Bau der V-Bahn. Einmal mehr wird deutlich, dass dieses Projekt nicht wirklich langfristig durchdacht und somit überrissen ist. Die Männlichenbahn soll man ruhig sanieren – aber der Ast auf den Eigergletscher ist unnötig und schädlich dazu, weil die Landschaft (das Kaptial des Tourismus) noch mehr verschandelt wird.

Vielleicht schafft es mein zweiter Versuch, dass der Kommentar auch freigeschaltet wird.

Die Regierung will die Sozialhilfe weiter beschneiden

external_link-150x150Die Regierung will die Sozialhilfe weiter beschneiden

Die Umverteilung nach oben schreitet ungehinder fort. Im Sozialwesen soll massiv gespart werden – Steuern werden aber ständig noch mehr „optimiert“. Die Volksweisheit weiss es schon lange: Der Krug geht einfach zum Brunnen, bis er bricht – irgendwann wird es genug sein. Dann wird es wohl ganz „lustig“ werden.

1 Vater + 2 Töchter + 3 Mütter = Familie

external_link-150x1501 Vater + 2 Töchter + 3 Mütter = Familie

Dieser Ansatz krankt am Grundsatz, wie Kinder heute gesehen werden und dies ist auch in konventionellen Elternschaften immer öfters der Fall: Kind als Projekt, als Produkt der Selbstverwirklichung. Denn wehe, wenn das Projekt nicht so herauskommt, wie die Designer es wollten – die Lehrkräfte werden heute ständig von Eltern kritisiert und von ihren Antwälten zu recht gewiesen. Früher war ein Kind Geschenk – und ein Geschenk akzeptiert man, so wie es ist. Ein Projekt hingegen muss genau nach den eigenen Vorstellungen gelingen.

Wer Zug fährt, muss mit dem Eingriff leben

external_link-150x150Wer Zug fährt, muss mit dem Eingriff leben

Schon erstaunlich, wie schnell man sich da mit der gegebenen Situation arrangiert und nicht kritischer zurück fragt, warum genau die Alternativen zurück gewiesen wurden. Synergien mit anderen Bahngesellschaften waren offenbar schon zu Beginn keine Varianten. Es macht einfach den Eindruck, die BLS wollte immer schon *nur* Bern-West – und all die Übungen mit Begleitgruppe und „Suche“ von Alternativen waren Alibi. Ich hätte mir eine kritischere Presse gewünscht.

Erneut eckt die BLS an

external_link-150x150Erneut eckt die BLS an

Erneut zeigt die BLS ihr überhebliches, wenn nicht zu sagen, diktatorisches Gehabe: Keine oder mangelhafte Information, offenbar keine Prüfung von Alternativen, keine Mitwirkung und zuletzt werden Bevölkerung und Gemeinde vor vollendete Tatsachen gestellt. Beim „Fall“ Riedbach hat man bei der BLS offenbar nichts gelernt. Kann das im Jahr 2016 gut gehen? Ich glaube nicht.

BLS-Werkstätte: Stadt lenkt ein und stellt Bedingungen

external_link-150x150 BLS-Werkstätte: Stadt lenkt ein und stellt Bedingungen

Schon sehr „beeindruckend“, wie das hier läuft. Man ist zu Beginn weg auf Bern-West „eingeschossen“ und macht alles, dass dies genau so wird. Begleitgruppe, andere Varianten, Einsprachen und Bedenken von verschiedensten Seiten – aber nichts da, es wird in Bern-West gebaut. Punkt.


Dann war diese „Begleitgruppe“ nur Alibi? Ja noch schöner.

Kein Stopp mehr bei den Eigerwand-Fenstern

external_link-150x150Kein Stopp mehr bei den Eigerwand-Fenstern

Es war zu erwarten, Massentourismus über alles – die völlig unnötige V-Bahn gehört mit dazu. Das Bedürfnis der Gäste würde berücksichtigt, heisst es da – ich frage mich aber, welche „Gäste“ denn da ALLEIN nur noch zählen. Schade ums Ziel Grindelwald und Jungfrauregion – die Masken sind gefallen. Mir reichts.