Bergbahnen hängen in den Seilen
Ist ja schon eigenartig – seit vielen Jahren wird auf die Tendenz aufmerksam gemacht, dass es im Winter immer weniger Schnee geben (Klimaveränderung) und die Anzahl der Skifahrer und Snowboarder abnehmen wird (Veränderung der Ansprüche der Touristen, (zu) hohe Preise). Aber auf diese Zeichen hat man einfach mit noch mehr Kanonen und noch mehr Bahnen geantwortet, die nun die finanzielle Situation nur noch verschlimmern – langfristiges Denken und Innovation in neue Angebote kam da kaum vor. Oder man versuchte es mit einem zerstörerischen Verdrängungskampf – aber das Resultat wird nun mehr als deutlich. Hingegen da, wo mit ganz neuen Angeboten reagiert wurde, ist die Situation viel besser. Tja, Sturheit zahlt sich halt nicht immer aus.
Ich glaube nicht – der Tourismus ist in der Schweiz so enorm strukturrelevant (to big to fail), dass der Steuerzahler noch mehr zur Kasse gebeten werden wird, um noch mehr (eigentlich nutzlose) Projekte (Schneekanonen, Seilbahnen, später Pistenkühlung, Indoorski) finanzieren zu müssen.