Wer wollte den Huskys schaden?

external_link-150x150 Wer wollte den Huskys schaden?

Im Jura oder in den Voralpen ist ein Husky-Rudel sicher problemlos zu halten – da gibt es noch „abgelegene“ Orte. Aber im Mittelland ist es dafür zu eng geworden – heulende Hunde sind in der Nachbarschaft nicht wirklich gefragt. Und die Anzahl Husky-Halter mit mehr als 5 Hunden hat in den letzten Jahren auch zugenommen – für alles eben zu eng.


Ich habe die vermutete Sabotage ja nicht gut geheissen – wenn das wirklich so war, wäre Anzeige und Ermittlung wichtig und nötig. Ich habe nur die Enge versucht zu erklären.


Sabotage ist selbstverständlich keine Vorgehensweise, sowas ist dumm und kriminell dazu – schade um die tollen Hunde. Aber warum hat man dann keine Anzeige erstattet?


Ich sehe Ihre Seite sehr wohl, Hunde sind mir auch vertraut. Toleranz ist ein grosses Wort – seltsamerweise verlangt man dies aber immer von den anderen… Haben Sie sich denn mit den Gegnern auch getroffen und ausgetauscht und nachgefragt, warum sich „das Blatt gewendet“ hat? Vorwürfe bringen Sie und Ihre Hunde nicht weiter – Fronten und Polarisierung erst recht nicht.

SBB streicht Zugdurchsagen

external_link-150x150SBB streicht Zugdurchsagen

Wieder einmal ein Thema, bei dem man es niemandem recht machen kann. Für Pendler sind die Durchsagen sehr oft einfach nutzlos und übertrieben, für selten Reisende, Touristen oder Sehbehinderte vielleicht praktisch. Dass man da versucht, ein Optimum zu erreichen, ist schon richtig. Viel wäre aber: Klar und deutlich sprechen, Durchsagen in Fremdsprachen möglichst korrekt und bei Störungen so präzis wie möglich.

Oberländer Nachlässigkeit mit illegalen Bauten

external_link-150x150Oberländer Nachlässigkeit mit illegalen Bauten

Diese Filzokratie geht nur, weil die Natur immer noch gratis ist und einfach zugebaut werden kann. Seit bald 50 Jahren werden in der Schweiz pro Sekunde 1 m² verbaut – man rechne diese gewaltige Fläche aus. Und trotz neuen Gesetzen zur Raumplanung und Landschaftschutz geht es (fast) immer weiter – und „Dank“ dem Filz halt auch öfters unrechtmässig. Ja genau, so „funktioniert“ das bei uns – in der imer wieder doch so hochgelobten Demokratie.

Die SBB auf Konfrontationskurs

external_link-150x150Die SBB auf Konfrontationskurs

Das BAV hat überhaupt keine wirklichen Richtlinien, wie dieser sogenannte Wettbewerb den eigentlich aussehen sollte. Es darf keine Parallelinfrastruktur aufgebaut werden, die Preise dürfen nicht steigen und es dürfen keine Dumping-Löhne entstehen. Mit welchem Rollmaterial die BLS solche Verbindungen übernehmen will, ist auch überhaupt nicht klar. Das ganze „Projekt“ ist so nebulös und so unklar, dass man jetzt schon von einem Flop reden und sich fragen muss, wozu diese Übung?

Jungfraubahnen wollen mit Landschaftsschutz verhandeln

external_link-150x150Jungfraubahnen wollen mit Landschaftsschutz verhandeln

Doch, das Projekt müsste nicht nur verzögert, es müsste verhindert werden. Die Erneuerung der Männlichenbahn ist unverzüglich zu starten, der V-Ast zum Eigergletscher aber zu stoppen. Die Kapazität des Infrastruktur auf dem Jungfraujoch und der Jungfraubahn sind heute schon überlastet, da ist der weiter ausgebaute Transport von Asiaten (also Halbtages-Touristen) aufs Joch völliger Unsinn. Die Verschandelung der Landschaft mit noch mehr Bahnen ist kontraproduktiv für die Entwicklung des Tourismus in der Zukunft. Wann sieht man das endlich ein?

Balthasar Glättli will Benzin- und Dieselautos verbieten

external_link-150x150Balthasar Glättli will Benzin- und Dieselautos verbieten

Resultat eines völlig sektoriellen Denkens. Die Mobilität in der Schweiz kann man nicht so drastisch einschränken und Elektroautos sind noch immer viel zu teuer, die Akkus viel zu schwer und brauchen zu viel Rohstoffe (Lithium) und die elektrische Energie aus AKW’s und Kohlekraftwerke dürften dafür auch nicht verwendet werden. Summa: Völlig undurchdachte Forderung.

Skigebiets-Megalomanie

external_link-150x150Skigebiets-Megalomanie

Keine Ahnung, warum mein Kommentar nicht veröffentlicht wurde. Nein, ein solcher Grössenwahn in den Skigebieten braucht es wirklich und definitiv nicht, denn das alles zerstört die Basis für die Entwicklung eines Tourismus, der nicht nur im Winter Gäste anziehen soll. Verbaute Natur, Masten, Seile, Schneekanonen und Beton und eine völlig planierte Landschaft für die Pisten mit hoch problematischer Erosion sind im Frühjahr, Sommer und Herbst grässlich anzusehen. Wer will sich das als Tourist, Wanderer und Berggänger noch länger antun? Eine langfristige Tourismusentwicklung setzt ganz sicher nicht auf Gigantomanie, sondern ist sich dem Erbe bewusst, das dringend zu erhalten und nicht zu zerstören ist.

Angriff auf das SBB-Monopol

external_link-150x150Angriff auf das SBB-Monopol

Die neoliberale Ideologie, dass Markt und Konkurrenz „billige Preise“ bringen werde, hat sich offenbar so stark festgebrannt, dass jetzt auch im Bereich ÖV dieser Doktrin nachgehangen wird. Natürlich entstehen so Parallelstrukturen und unter dem Strich wird nichts billiger, sondern alles teurer. Die Rosinenpickerei wird dazu führen, dass Randregionen (noch mehr) vernachlässigt werden und der  immer wieder hervorgehobene starke ÖV in der Schweiz wird nur verlieren. Dass die SBB dann noch Material dem Konkurrenten abgeben müsste, zeigt doch mehr als klar, wie (w)irr eine solche „Konkurrenz“ wirklich ist. Statt für einen leistungsfähigen ÖV zusammen zu arbeiten, wird auf zerstörerische Konkurrenz gesetzt.


wie stellen Sie sich denn diese „Konkurrenz“ vor? Dass die BLS Billette von Bern nach Zürich billiger sind? Mit einem BLS-Billett dürfte man also nur noch in BLS-Züge steigen und mit den SBB-Billetten in die SBB Züge? Der Tarif-Wirrwarr ist schon heute gross genug – das würde dann wirklich sehr „übersichtlich“ und für den Bahnkunden alles andere als willkommen.


Warten Sie doch einfach ein paar Jahre ab, wie dieses Angebot wirklich genutzt wird. Es gab auch schon mal direkte Verbindung Bern-Neuchâtel-La Chaux-de-Fonds – wurde aber dann wegen mangelnder Nachfrage und Anschlussschwierigkeiten gestrichen. Jetzt hat es die BLS wieder aufgenommen – auch da muss man ein paar Jahre warten und beobachten. PR-mässig kann man immer kurzfristig Aufsehen erregen, aber langfristige Entwicklung ist wieder etwas ganz anderes.