Warum eine Änderung? Man hat ja erkannt, dass das Fehler unterlaufen waren und Renten zu früh ausgesprochen wurden. Mit dieser Fehlerbehebung ist es also gelöst und eine starre Regel mit 30 Jahren einzuführen ist weit über das Ziel geschossen. Es gibt nämlich auch junge Erwachsene, die jahrelang auf ihre Rente warten müssen und trotz umfangreichen Abklärungen nichts geht. Diese dann einfach bis 30 auf die lange Bank setzten? Das soll dann besser sein? Wohl kaum.
Trotz Brüssel: Komitee kämpft gegen mehr Überwachung
Trotz Brüssel: Komitee kämpft gegen mehr Überwachung
Wie man lesen konnte, waren die Attentäter in Brüssel der Polizei bereits bekannt (wie diejenigen von Paris ebenfalls). Also was soll dann eine weitere Überwachung des Bürgers? Es ist absolut wichtig und richtig, sich gegen immer noch mehr Überwachung einzusetzen.
Nein, sie haben zu viel Daten – sie sind längst überfordert. Nach was und wo genau wollen Sie den suchen? Nach Stichwörter, nach Sprache, nach Bastelanleitungen, nach Chemikalienlisten, nach Bewegungsdaten? Nein, diese „Überwachung“ ist reine Augenwischerei für sogenannte Sicherheit.
Wirklich „präventiv“ wäre doch, alle Leute ins Gefängnis zu stecken, da kann dann (vielleicht) gar nichts mehr passieren. Die abgeschwächte Form davon: Man macht den Bürger gläsern. Aber das wird so viel Daten generieren, damit wären die Behörden völlig überfordert – wie Paris und Brüssel zeigt, sind sie es ja jetzt schon.
Ich denke, Sie wollen einfach provozieren. Haben Sie wirklich über ihre Worte nachgedacht? Sie wollen einen Polizeistaat? Ich würde Ihnen äusserst dringend ein paar Geschichtslektionen zum Thema DDR oder UdSSR empfehlen.
Entschuldigung, wie naiv muss man denn sein, dieses „Argument“ vom nichts zu verbergen haben heute noch bemühen. Je nach politischer Lagen, je nach Interesse, je nach Situation können Daten jederzeit gegen Sie verwendet werden, darauf haben Sie überhaupt keinen Einfluss mehr. Darum ist es nötig, möglichst wenig Daten zu generieren.
Arbeitgeber fordern: Keine IV-Renten mehr für Junge
Arbeitgeber fordern: Keine IV-Renten mehr für Junge
Die Wirtschaft optimiert ja heute bereits ihre Arbeitsplätze für gesunde Arbeitnehmer – die von BR Schneider geforderten Jobs werden immer weniger. Wo bitte sind denn die 2000 Arbeitsplätze pro Jahr für diese jungen Menschen, die jetzt keine IV Rente mehr bekommen sollen? Auf diesen Vorschlag kann erst wirklich eingegangen werden, wenn solche Arbeitsplätze wirklich real geschaffen werden – Papier ist bekanntlich sehr geduldig.
Wenn ein Jugendlicher aus gesundheitlichen, meist psychologischen oder psychiatrischen Gründen nicht in den Arbeitsprozess eingegliedert werden kann, ist das der Fehler seiner Eltern? Was für eine Arroganz aus einer solchen Aussage kommt, ist schier unerträglich.
Nein, längst nicht alle sind „aufgefallen“ – wie einfach gestrickt man sich den Menschen immer wieder vorstellt. Doch warum die psychischen Erkrankungen zunehmen, blendet man natürlich völlig aus und sieht, wie immer, nur das Geld. Die Entsolidarisierung unserer Gesellschaft schreitet tüchtig und stetig voran – eine wirklich famose Entwicklung.
Wie kann man so allgemein über Menschen urteilen? Ihr Menschenhass ist schlicht nur grässlich.
Nein und nochmals nein. Was Sie predigen, passt (politisch) perfekt in unsere Zeit, wo Solidarität zu einem Fremdwort, ja zu einem Schimpfwort verkommen ist. Aber die Saat der SVP-Rhetorik geht jetzt auf – in der jahrelang von „Scheininvaliden“ die Rede war. Schlimm.
Nein, Invalide werden nicht „herbeigeredet“, es sind immer einzelne Menschen mit ihren ganz individuellen Leiden. Aber eben, wenn man der Wirtschaft immer mehr neue Steuergeschenke macht, dann muss man Solidarität kündigen, sonst stimmt ja die Kasse nicht mehr. Ist übrigens ein bewährtes Mittel des Populismus: Man trampelt ganz gerne auf den Minderheiten rum und meint sich dabei gross.
Klar gab und gibt es auch Fälle, wo falsche Entscheidungen getroffen wurden. Aber was hat das jetzt mit dem Vorschlag zu tun, IV Renten erst ab 30 gewähren zu wollen? Fehlbeurteilungen kann es auch dann noch geben. Nein, es darf nicht sein, dass junge invalide Erwachsene einfach aus dem sozialen Netz gekippt werden.
Unseriös, schönfärberisch und kontraproduktiv
Unseriös, schönfärberisch und kontraproduktiv
Es ist genau so ein Irrglaube, dem Mobilitätswahn(sinn) alles – sogar die Natur und bestehende gültige Volksentscheide – unterzuordnen zu müssen.
Moment, das mit dem Stau stimmt natürlich nicht. Der Bundesrat sagt uns, mit der 2. Röhre werde die Kapazität nicht erhöht – also bleibt auch der Stau. Wer lügt jetzt? Und sie fragen auch nicht nach dem Preis Ihrer Ideologie des immer weiter Bauens und Erweitern – und Mobilität ist längst nicht für alle „wunderbar“ – was wollen Sie den anderen mit dieser Haltung aufzwingen?
Wieder so eine Schönfärberei: Die Staus entstehen nicht wegen den Unfällen (wie viele gibt es denn wirklich im Verhältnis zu anderen Streckenabschnitten), sondern wegen dem Verkehrsaufkommen. Das Märchen, dass die Spuren nicht geöffnet würden, glaubt nun wirklich fast niemand. Ich jedenfalls auch nicht. Und 2.8 Milliarden für zwei Pannenstreifen – nachdem man für 24 Milliarden die NEAT gebaut hat? Nein, wirklich.
Das Rätsel um die vier Lokführer
Das Rätsel um die vier Lokführer
All diese Spekulationen sind einfach nur lächerlich und peinlich dazu. Wer nur ein bisschen von der Komplexität von Bahnverkehr weiss, hat längst begriffen, dass ein solcher Unfall nicht einfach *einen* simplen Grund haben kann. Warten wir doch die Untersuchungsergebnisse ab – aber eben, das ist dann auch etwas ausführlicher.
Das ist kaum eine Ursache – und schon gar nicht *die* Ursache. Reglementierte Abläufe machen auch enge Fahrpläne möglich.
Haben Sie wirklich genauen Einblick in das Geschehen des Bahnbetriebs? Ich denke nicht. Was Sie da schreiben, sind bloss Vermutungen und Unterstellungen.
Ermittler durchsuchen Büros der Fahrdienstleiter
Ermittler durchsuchen Büros der Fahrdienstleiter
In der Berichterstattung über Autounfälle werden wir in der nächsten Zeit sicher auch lesen dürfen, wer die Autos geliefert hat: VW, Audi, Toyota… Die Erwähnung von Stadler ist völlig deplatziert und unterstellt eine Mitschuld am Unfall, obwohl überhaupt noch keine Resultate vorhanden sind. Auf einen solchen „Journalismus“ muss ich in Zukunft verzichten.
«Dienstleiter kann Zugsicherung nicht abschalten»
«Dienstleiter kann Zugsicherung nicht abschalten»
Wie immer bei solchen tragischen Ereignissen, gibt es plötzlich unzählige „Experten“ und eine Vielzahl von Mutmassungen (mit der schönen Formulierung „soll“), die möglichst einen Grund für das Unglück nennen wollen. Dass der Bahnverkehr mit seinen Abläufen viel komplexer ist, als die Märklin-Eisenbahn zu Hause, muss man sich bitte wieder einmal vergegenwärtigen – und darum warten wir auf die Ergebnisse der Untersuchungen. Doch Vorsicht: Solche Berichte sind dann lang und ausführlich und wohl nicht mehr interessant für die Medien und den Stammtisch.
Ärger wegen Abstimmungsfrage
Es ist wirklich Propaganda, was da betrieben wird – die Formulierung ist völlig unvollständig und somit irreführend. Auch die ständige Lüge, was die Spuren anbetrifft, ist mehr als störend. Bei so viel Manipulation gibt es hier wirklich nur eine Antwort: NEIN.
Schilthorn: Der «Thrill Walk» kommt im Sommer 2016
Schilthorn: Der «Thrill Walk» kommt im Sommer 2016
Ach je – die Möblierung der Alpenwelt Richtung Disneyland geht also weiter. Dabei ist es ja die Natur, die uns in die Berge zieht, nicht der „Thrill“, den man mit Stahl und Seilen installieren muss – den „Thrill“ kann man meinetwegen im Alltag suchen.
Kanton sucht private Käufer für letzte 6 Pfarrhäuser
Kanton sucht private Käufer für letzte 6 Pfarrhäuser
Es ist doch schlicht und einfach skandalös, wie der Kanton Kulturgüter verscherbelt. Aber niemand scheint sich daran gross zu stören. Unglaublich.